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Harry
Belafonte
König des Calypso auf Europatournee
Harold George Belafonte jr., wie Harry Belafonte mit bürgerlichemNamen heißt, wurde
1927 im New Yorker Stadtteil Harlem geboren. Der Sohn eines Schiffskochs aus Martinique
und einer Arbeiterin aus Jamaica lernte früh die Schattenseiten des Lebens als Schwarzer
kennen. Auch seiner Karriere als Schauspieler stand seine Hautfarbe zunächst entgegen:
Erst mit "Carmen Jones" kam 1954 der Durchbruch. Zeitgleich startete er seine
Karriere als Calypso-Sänger. Mit den wiederentdeckten Balladen und Volksliedern aus der
Karibik wurde der schwarze Sänger und Schauspieler weltberühmt. Er wirkte in mehr als 40
Spielfilmen mit und verkaufte mehr als 100 Millionen Platten. Doch der Sänger so
bekannter Hits wie "Banana Boat Song", "Mathilda" oder
"Day-O" ist auch ein politisch und sozial engagierter Streiter für die
Gerechtigkeit. Belafonte, der mit Martin Luther King befreundet war, war in den
60er-Jahren Berater des US-Friedens-Corps, erhielt 1982 den Martin-Luther-King-Preis und
ist seit 1987 Unicef-Botschafter. Nachdem er zuletzt mehr als Schauspieler aktiv war, so
in Robert Altmans Filmen "The Player" (1992), "Prêt-à-Porter" (1995)
und in dem Dokumentarfilm "Robert Altmans Jazz '34; Remembraces of Kansas City
Swing", erschien Ende 2001 "The long road to freedom: An Anthology of Black
Music". Dieses Album markiert einen weiteren Meilenstein in seinem Engagement für
die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen: 50 Künstler dokumentieren hierauf über drei
Jahrhunderte schwarze Musik in Nordamerika. Auf seiner aktuellen Tour stellt der
Entertainer, begleitet von Band und Chor, seine aktuellen Songs sowie seine
unvergesslichen Welthits vor.
Tourdaten
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